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Umbruchphase in der Eierbranche: Eigenversorgungsgrad sinkt

„Mit dem Käfigverbot für Legehennen, das mit 1.1.2009 in Kraft getreten ist, haben in Österreich einige hundert Betriebe ihre Tätigkeit eingestellt bzw. den Generationenwechsel im Betrieb zum Anlass genommen, zuzusperren. 74% der in Österreich benötigten Eier kamen im Jahr 2008 aus dem eigenen Land. Doch dieser Eigenversorgungsgrad ist deutlich im Sinken begriffen. Billige, importierte Käfigeier für die Verwendung in Verarbeitungsprodukten – immerhin 50% des Eiermarktes - verschärfen die Marktlage zudem.

Im Unterschied zu Masthühnern (Fleischrassen), welche ausschließlich in Bodenhaltung aufgezogen werden, sind Legehennen auf die Eierproduktion spezialisiert. Die so genannte Legereife ist etwa mit einem Alter von 20 Wochen erreicht. Ab dann werden die Hennen ca. ein Jahr lang in verschiedensten Formen gehalten. EU weit sind grundsätzlich drei Haltungsformen (EU-Vermarktungsnormen gültig seit 1.1.2003) zugelassen. Demnach gibt es Eier aus Bodenhaltung, Freilandhaltung und Käfighaltung.

Letztere ist in der EU ab 2012 verboten. Der sogenannte „ausgestaltete Käfig“, das ist eine Art soziale Kleingruppenhaltung in Käfigen mit Legenest, Sitzstangen und Scharrraum, wird dann dieses System ablösen.

In Österreich wird die Käfighaltung inkl. der Haltung in ausgestalteten Käfigen durch das neue Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten und zwar bereits ab 1. Jänner 2009.
  Quelle: http://www.rund-ums-ei.at

 

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