Das Wunder Ei
Güte- & Gewichtsklassen
Ei- und Verpackungskennzeichnung
Haltungsformen
Frische
Lagerung
Cholesterin
Salmonellen
Das kleine Ei x Eins
Das richtige Futter
Ostern
 
 
 

Ostern

Ostern ist und bleibt die große Eier-Feier

Was wäre Ostern ohne das Ei?

In der Zeit um dieses uralte Fest werden allein in Österreich rund 50 Millionen Stück Ostereier verputzt. Doch woher kommen all diese bunten Eier, die uns allerorts angepriesen werden? Wie kann man sicher sein frische Eier von „glücklichen“ Hühnern zu bekommen, dessen Herkunft und Frische man auch nachvollziehen kann? Und welchen Beitrag zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung leisten denn die bunten Glückssymbole?

(Wien, 1.4.2009) Rund um Ostern verspeisen die Österreicher 50 Mio. Eier. Zwei Drittel davon werden im Lebensmittelhandel abgesetzt, der Rest beispielsweise über Direktvermarkter ab Hof und Bauernmärkte. Diese heimischen Eier stammen fast ausschließlich aus Boden- und Freilandhaltung. Im städtischen Umfeld werden die Eier vorzugsweise gefärbt gekauft, am Land gehört das Selberfärben und Bemalen noch zu den praktizierten Osterbräuchen. Der Markt bietet für diese Zielgruppe rein weiße Eier an, die sich besonders gut bemalen lassen.
Die Eierbranche in Österreich ist seit dem Inkrafttreten des Käfighaltungsverbots für Legehennen am 1.1.2009 in einer starken Umbruchphase.
50% der Eier gehen in die Verarbeitung und Gastronomie. Die Branche fordert eine Herkunfts- und Qualitätsdeklarierung für Eier auch in diesen Bereichen.  

Jeder Österreicher isst zu Ostern durchschnittlich 6-7 Eier

Es ist durchaus in Ordnung, zu Ostern auch einmal einige Eier mehr zu essen. Ein Dotter deckt zwar 80% der empfohlenen täglichen Cholesterinzufuhr ab, doch weiß unser Organismus sehr gut damit umzugehen. Der Cholesterinspiegel verändert sich bei gesunden Menschen kaum. Außerdem hat ein Ei die höchste Proteinqualität, die ein einzelnes Lebensmittel überhaupt erreichen kann, denn es liefert dem Körper essentielle Aminosäuren in einem ähnlichen Mengenverhältnis wie im Körpereiweiß des Menschen. Dazu kommen wertvolle Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium und Natrium, außerdem Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Fluor und Jod. Ganz zu schweigen von den Vitaminen der B-Gruppe, A, D, E und K.

Vorsicht vor „Kuckuckseiern“

Die Einzel-Ei-Kennzeichnung, die uns beim Frischei viel über dessen Lebenslauf erzählt, ist bei gefärbten Eiern in der Regel durch die Farbschichte dahin. Also sind die KonsumentInnen auf die Angaben und Auszeichnungen auf der Packung angewiesen. Schätzungsweise zwei Drittel der gefärbten Ostereier, die in Österreich rund um Ostern angeboten werden, kommen aus Österreich.
Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Österreich schon seit Jahren bei 236 Eiern. Etwa die Hälfte davon wird als Frischei genossen, die andere Hälfte kommt in Verarbeitungsprodukten wie Teigwaren, Brot und Mehlspeisen vor oder wird in der Gastronomie verzehrt. Die Herkunft dieser „versteckten Eier“ wird jedoch noch kaum hinterfragt.
  Quelle: http://www.ama-marketing.at
40
www.familie-edhofer.at Design und Fotos © by FUNK DESIGN Kontakt